Meine Galerieeröffnung

Liebe Leserschaft,

es ist ein eigen-ARTiger Zustand, in dem ich mich fast permanent befinde.

Ich schreibe über Musik, über die Klänge, über die Töne, die Konsonanzen und Dissonanzen, die Welt der Klangsteine und was es sonst noch alles in meinem Musikerleben gibt.

Und ich schreibe dies in einem Bewusstsein, dass es mit der Sprache gar nicht, nicht einmal annähernd geht, das zu beschreiben was hier geschieht, wenn etwas oder irgend jemand zu tönen beginnt. Musik und/versus Sprache?

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Betrachte ich meine Biographie, so bin ich wohl ausgerechnet in eine Zeit hineingeboren worden, in der man dem Sehen die große Macht und Bedeutung zumisst und nicht dem Hören.

Und gleichzeitig wurde ich offensichtlich mit Sinnen in diesem Leben ausgestattet, die anders funktionieren als alles Mögliche, andere auf dieser Welt.

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Meine Welt und mein Denken war wohl schon früh sehr eigen. Ich denke, das begann, als das Klavier mir zwischen die Hände und Finger geriet. Schon früh konnte ich mehrere Themen und Begleitungen gleichzeitig spielen.

Das wirkte sich auf mein sprachliches Denken aus: Ich sprach Worte und Sätze nicht zu Ende, erzählte von Dingen, die es so wahrscheinlich nicht gab und verstand nichts von anderen Sprachen, wenn es nicht mindestens zwei, drei Rhythmen, wenn es nicht Melodien, komplexe Lautstärken, wenn es keine Farben der sprachlichen Klänge gab.

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Auch suchte ich in meinem Leben immer nach einem Zeichen, einem Bild für diese Klänge.

Und so begann ich neben dem Schreiben das Zeichnen von Noten, die den etwas einfachen überlieferten Noten zwar ähnlich waren, sie aber erweiterten, sich immer mehr davon entfernten.

Mir war und ist die schwarz-weiße „bürokratische“ Notenschrift ästhetisch eher primitiv und völlig unkreativ.

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In der Schule und bei meinen Musiklehrern stieß ich auf Unverständnis und taube Ohren mit meinem Denken.

Erst beim Studieren, umgeben von Menschen wie mich, von Lehrern, die sich ähnlich verhielten, ging es mir sehr gut.

Das war die Welt, wo ich immer zu Hause war. Das musikalische Denken war hier normal.

Hier verstanden fast alle was ich dachte, erklingen ließ und zeichnete.

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So habe ich heute einige hundert gezeichnete, installierte Zeichnungen, Graphiken, Objekte, auf Papier, Glas, Stein, welche Musik festgehalten, in Rahmen geschützt, die zur Zeit, immer größer werdend, fast aus dem Rahmen fallen.

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Sie sind bei uns zu Hause, im Atelier im Mozarteum in Salzburg zu sehen und ab 23.09.2018 in der Galerie DAS ARTE in Salzburg.

Mir wurde diese Galerie von Herrn Uwe Büttner von der Firma Orthotherapia für die Präsentation im Rahmen unserer Kooperation mit meiner Universität Mozarteum in Salzburg zur Verfügung gestellt.

Hier eröffne ich am 23.09.2018 um 11 Uhr meine Ausstellung, die einen Überblick über mein musikalisch-graphisches Schaffen zeigt.

Zu dieser Eröffnung lade ich Sie, meine Inskribienten, alle sehr herzlich ein.

Neben den Graphiken, einem oder mehreren Klangsteine werden wir auch einige Dutzend Klangsteinweine hier haben und den Winzer Ronny Kiss begrüssen dürfen.

Die Adresse ist folgende:


DAS ARTE

Müllner Hauptort. 28
A-5020 Salzburg

Um Antwort wird gebeten unter: post@klaus-fessmann.de

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Herzlich
Ihr Klaus Fessmann